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Goldmünzen, Silbermünzen, Schweizer Franken, Römische Münzen, Sammlermünzen
As, Bronze, Münzstätte Rom Beschreibung: Avers mit stark abgegriffenem Porträt des Kaisers Trajan nach rechts; von der Umschrift ist lediglich der Name Traianus noch erkennbar. Revers vollständig abgegriffen und ohne identifizierbares Motiv oder Legende. Die Münze ist stark zirkuliert, das Nominal lässt sich jedoch anhand von Durchmesser und Gewicht eindeutig als As bestimmen. Historischer Kontext: Trajan gilt als einer der bedeutendsten römischen Kaiser und führte das Reich zu seiner größten territorialen Ausdehnung. Asse waren alltägliche Umlaufmünzen, die intensiv genutzt wurden, weshalb stark abgegriffene Exemplare häufig sind. Solche Stücke belegen anschaulich die lange Umlaufdauer römischer Kleinbronzen im Wirtschaftsleben des Imperiums.
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Sesterz, Bronze, Münzstätte Rom Beschreibung: Avers mit lorbeerbekränzter und drapierter Büste des Kaisers Trajan nach rechts; Legende IMP CAES NER TRAIANO OPTIMO AVG GER DAC P M TR P COS VI P P. Revers mit Fortuna Redux nach links sitzend auf einem niedrigen Stuhl, die Füße auf einem Schemel, hält in der rechten Hand ein auf dem Boden ruhendes Steuerruder und in der linken ein Füllhorn; Legende SENATVS POPVLVSQVE ROMANVS, im Feld S C, im Abschnitt FORT RED. Der Revers verweist auf die glückliche Rückkehr des Kaisers und das von ihm gelenkte Schicksal des Reiches. Historischer Kontext: Trajan wurde vom Senat als Optimus Princeps geehrt und führte das Römische Reich zu seiner größten territorialen Ausdehnung. Sesterzen dienten als repräsentative Großbronzen und trugen zentrale propagandistische Bildbotschaften. Die Darstellung der Fortuna Redux steht im Zusammenhang mit erfolgreichen Feldzügen und der sicheren Heimkehr des Kaisers unter göttlicher Gunst.
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Æ As / Dupondius, Münzstätte Rom Beschreibung: Avers mit lorbeerbekränztem Kopf Trajans nach rechts; Legende IMP CAES NERVA TRAIAN AVG GERM P M. Revers mit Victoria nach links schwebend, mit ausgebreiteten Flügeln, hält eine Palme in der linken Hand und einen Schild mit der Inschrift SPQR in der rechten; Legende TR POT COS IIII P P, im Feld S C. Der Revers verherrlicht den militärischen Erfolg unter Autorität von Senat und Volk von Rom. Historischer Kontext: Trajan gilt als einer der bedeutendsten römischen Kaiser und erfolgreichen Feldherren. Unter seiner Herrschaft erreichte das Römische Reich seine größte territoriale Ausdehnung, insbesondere nach den siegreichen Dakischen Kriegen. Darstellungen der Victoria unterstreichen den propagandistischen Anspruch auf dauerhaften militärischen Erfolg und die enge Verbindung zwischen Kaiser, Heer und Senat.
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Denar, Silber, Rom Beschreibung: Avers mit nach rechts gerichteter Büste des Kaisers Elagabal, mit Lorbeerkranz und kaiserlicher Titulatur. Revers mit dem Sonnengott Sol stehend, der die rechte Hand erhebt; Umschrift P M TR P IIII COS III P P. Die Darstellung betont die göttliche Autorität und religiöse Legitimation des Kaisers. Historischer Kontext: Elagabal erhob den aus Syrien stammenden Sonnengott Sol Elagabal zum zentralen Kult des römischen Staates und versuchte, dessen Verehrung über die traditionellen römischen Götter zu stellen. Münztypen mit Sol spiegeln diese religiöse Ausrichtung wider und dienten der propagandistischen Verbindung zwischen Kaiser und göttlicher Macht. Seine kurze und umstrittene Regierungszeit endete 222 n. Chr. mit seiner Ermordung und der damnatio memoriae.
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Denar, Silber, Rom Beschreibung: Avers mit nach rechts gerichtetem, lorbeerbekränztem Kopf des Kaisers Septimius Severus; die Umschrift ist nur teilweise erhalten, lässt jedoch die Titulatur SEVERVS AVG PART MAX erkennen. Revers mit einer schwebenden Victoria nach links, die einen offenen Siegeskranz über einen Schild hält, welcher auf einer Basis steht; auch hier ist die Umschrift nicht vollständig lesbar, entspricht jedoch dem Typ P M TR P VIII COS II P P. Die Bildmotive sind insgesamt erkennbar, jedoch aufgrund von Abnutzung nicht in allen Details klar ausgeprägt. Historischer Kontext: Septimius Severus festigte seine Herrschaft durch militärische Erfolge, insbesondere gegen das Partherreich, was sich in der Titulatur PART MAX widerspiegelt. Münzbilder mit Victoria dienten der propagandistischen Hervorhebung dieser Siege und sollten den Anspruch auf dauerhafte militärische Überlegenheit unterstreichen. Solche Prägungen betonen die Rolle des Kaisers als siegreichen Feldherrn und Garanten der Stabilität des Reiches.
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Denar, Silber, Rom Beschreibung: Avers mit lorbeerbekränztem Kopf des Kaisers Septimius Severus nach rechts; Legende SEVERVS PIVS AVG. Revers mit Fortuna Redux sitzend, hält ein Steuerruder und ein Füllhorn; Legende FORTVNA REDVX. Die Darstellung der Fortuna Redux steht für die glückliche Rückkehr und den sicheren Weg des Kaisers unter göttlichem Schutz. Historischer Kontext: Septimius Severus festigte seine Herrschaft nach einer Phase politischer Instabilität und begründete die severische Dynastie. Münztypen mit Fortuna Redux wurden häufig im Zusammenhang mit Reisen oder der sicheren Heimkehr des Kaisers geprägt und dienten der öffentlichen Darstellung göttlicher Gunst. Sie spiegeln das Bemühen wider, Stabilität und Kontinuität im Reich zu betonen.
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Bronze-Follis (Nummus) des Constantin I. des Großen, geprägt in der Münzstätte Ticinum. Avers: Lorbeerbekränztes Brustbild Constantins I. nach rechts. Legende: IMP CONSTANTINVS P F AVG Revers: Sol Invictus, strahlenbekrönt, nackt bis auf einen über die linke Schulter gelegten Chlamys, nach links stehend, die rechte Hand erhoben, in der linken einen Globus haltend. Legende: SOLI INVICTO COMITI Im Abschnitt ST; im Feld links ein Kreuz, rechts ein Stern. Diese Prägung gilt als eine der frühesten Umlaufmünzen mit christlicher Symbolik und markiert einen Wendepunkt in der Religionspolitik Constantins.
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Authentischer antiker Bronze-Follis des Constantin I. des Großen, geprägt in der Münzstätte Alexandria während der späten Regierungsjahre. Avers: Diademiertes, drapiertes und gepanzertes Brustbild Constantins I. nach rechts. Legende: CONSTANTINVS AVG (Variante). Revers: Zwei Legionäre einander gegenüberstehend, jeweils mit Speer und Schild; dazwischen ein Feldzeichen (Standarte). Legende: GLORIA EXERCITVS Münzzeichen der alexandrinischen Münzstätte im Abschnitt. Der Revers verherrlicht Ruhm, Zusammenhalt und Loyalität des römischen Heeres, das die Grundlage von Constantins Herrschaft bildete.
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Barbarische Imitation eines Antoninianus des Tetricus I, entstanden in der Endphase des Gallischen Sonderreiches. Diese inoffiziellen Prägungen orientieren sich an regulären Antoninianen des Tetricus I, wurden jedoch außerhalb der staatlichen Münzstätten hergestellt. Avers: Stilisiert dargestelltes, strahlenbekränztes Brustbild nach rechts oder links (variantenabhängig). Umschrift meist stark verkürzt, fragmentarisch oder pseudo-legendär, angelehnt an offizielle Legenden wie IMP TETRICVS AVG. Revers: Stilisierte stehende Figur (Personifikation), oft nach links oder frontal, mit Attributen in beiden Händen. Legende in der Regel unleserlich oder aus Strichen bestehend, nach Vorbild offizieller Typen wie PAX, SPES, SALVS oder VICTORIA. Diese barbarischen Imitationen entstanden aufgrund akuten Kleingeldmangels und wurden im täglichen Zahlungsverkehr akzeptiert. Sie zeichnen sich durch vereinfachte Bildsprache, unregelmäßige Schrötlinge und geringe Metallqualität aus. Historischer Kontext In den letzten Jahren des Gallischen Sonderreiches brach die reguläre Münzversorgung weitgehend zusammen. Lokale Werkstätten reagierten darauf mit der Herstellung barbarischer Imitationen, die römische Münztypen nachahmten, jedoch keinen offiziellen Status hatten. Solche Stücke sind heute wichtige Zeugnisse der wirtschaftlichen und politischen Instabilität des späten 3. Jahrhunderts.
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Billon-Antoninianus des Postumus, geprägt in der Münzstätte Treveri (Trier) während seiner Herrschaft im Gallischen Sonderreich. Avers: Strahlenbekränztes Brustbild nach rechts, Postumus hält eine Keule über der rechten Schulter; über der linken Schulter liegt ein Löwenfell, ein Riemen verläuft über die heroisch nackte Brust (Herkules-Typ). Legende: POSTVMVS AVG Revers: Pax nach links stehend, hält einen Zweig in der rechten und ein Zepter in der linken Hand. Legende: PAX AVG Der Avers stellt Postumus bewusst in herkulischer Tradition dar und unterstreicht Stärke und Legitimität, während der Revers Frieden und Stabilität propagiert. Charakteristische Prägung der Trierer Münzstätte.
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Billon-Antoninianus des Tetricus I, geprägt in der Münzstätte Colonia Agrippinensium (Köln) während der Endphase des Gallischen Sonderreiches. Avers: Strahlenbekränztes, gepanzertes Brustbild nach rechts. Legende: IMP TETRICVS PF AVG Revers: Salus nach links stehend, hält in der rechten Hand eine Patera und in der linken ein Ruder; sie füttert eine aus einem Altar aufsteigende Schlange (Altar je nach Stempel vorhanden oder fehlend). Legende: SALVS AVGG Der Revers-Typ betont das Wohlergehen der Kaiser (Augusti) und ist ein häufiges propagandistisches Motiv in der politisch instabilen Spätphase des 3. Jahrhunderts. Historischer Kontext Tetricus I war der letzte Herrscher des Gallischen Sonderreiches. Seine Regierungszeit war von militärischem Druck und wirtschaftlicher Belastung geprägt und endete 274 n. Chr. mit seiner Kapitulation vor Kaiser Aurelian und der Wiedervereinigung des Reiches.
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Antoninianus des römischen Kaisers Gallienus, geprägt in der Münzstätte Antiochia. Avers: Strahlenbekränzte, drapierte und gepanzerte Büste des Gallienus nach rechts. Legende: GALLIENVS AVG Revers: Virtus nach links stehend, mit Schild und Speer; Stern im linken oberen Feld. Legende: VIRTVS AVG Referenz: RIC V.1, 668 Diese Prägung betont die militärische Tapferkeit (virtus) des Kaisers in einer Zeit anhaltender innerer und äußerer Bedrohungen. Typische Emission der Münzstätte Antiochia mit charakteristischem Beizeichen im Feld.
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