Helveticoins
Lädt...
Helveticoins
Kaufen Sie authentische römische Münzen (Denare, Antoniniane, Sesterzen u. a.) bei einem Schweizer Händler. Jede Münze wird geprüft und sicher aus der Schweiz versendet.
Sammler in der Schweiz legen Wert auf klare Provenienz, Erhaltung und faire Bewertung. Unser Katalog umfasst Münzen der römischen Republik und des Kaiserreichs – mit Fokus auf Echtheit und Zustand. Entdecken Sie unten Neuheiten und Klassiker.
Beachten Sie bei römischen Münzen Gewicht, Durchmesser, Stil, Patina und Oberflächenqualität. Wir bieten hochauflösende Fotos und prägnante Angaben, damit Sie sicher beurteilen können.
Avers: Lorbeerbekröntes Brustbild des Hadrian nach rechts, mit leichtem Drapierungssaum auf der rückwärtigen Schulter. Griechische Kaiserlegende. Revers: Keule; im Feld die Jahresangabe ET Δ (Jahr 4). Hadrian maß den östlichen Provinzen große Bedeutung bei und respektierte deren lokale Traditionen. Die provinzialrömische Münzprägung verbindet regionale Symbolik mit der Darstellung kaiserlicher Autorität.
Mehr anzeigen
Avers: Lorbeerbekröntes und drapiertes Brustbild des Hadrian nach rechts. Umschrift: IMP CAESAR TRAIAN HADRIANVS AVG. Revers: Roma sitzt nach links auf einem Kürass, hält in der Rechten eine Victoria und in der Linken ein Zepter; dahinter ein am Boden stehender Schild. Umschrift: P M TR P COS III. Hadrian war ein auf Ausgleich und Ordnung bedachter Kaiser, der die Konsolidierung des Römischen Reiches in den Mittelpunkt seiner Politik stellte. Seine Regierungszeit war geprägt von Reformen, innerem Frieden und bedeutenden Bauprojekten.
Mehr anzeigen
Avers: Strahlenbekröntes und gepanzertes Brustbild des Probus nach rechts. Umschrift: IMP C M AVR PROBVS AVG. Revers: Sol schreitet nach rechts, hält in der Rechten einen Olivenzweig und in der Linken einen Bogen; sein linker Fuß ruht auf einem knienden Gefangenen in orientalischer Tracht, nach rechts gewandt, Kopf nach links. Umschrift: ORIENS AVG, Feldzeichen III. Der Kaiser: Probus war ein äußerst erfolgreicher Soldatenkaiser, der nach den Wirren des 3. Jahrhunderts Ordnung und Sicherheit im Römischen Reich wiederherstellte. Seine Münzprägung betont militärische Siege, Erneuerung und die wiedergewonnene Stärke der römischen Herrschaft.
Mehr anzeigen
Avers (Vorderseite) Belorbeerter und drapierter Büstentyp des Licinius II nach links. Der Caesar hält in der Rechten eine mappa und in der Linken einen Globus; hinter der Schulter ist ein Zepter dargestellt. Umschrift: D N VAL LICIN LICINIVS NOB C. Revers (Rückseite) Jupiter steht frontal, den Kopf nach links gewandt. In der Rechten hält er einen Globus, in der Linken ein langes Zepter. Umschrift: IOVI CONSERVATORI CAESS; im Feld ein Halbmond über B, im Abschnitt SMAL (Münzstätte Alexandria). Zum Kaiser Licinius II war der Sohn des Augustus Licinius I. und wurde bereits im Kindesalter zum Caesar erhoben. Seine Münzprägung diente vor allem der dynastischen Propaganda und sollte die Legitimität der Herrschaft seines Vaters im Osten des Römischen Reiches unterstreichen.
Mehr anzeigen
As, Bronze, Münzstätte Rom Beschreibung: Avers mit stark abgegriffenem Porträt des Kaisers Trajan nach rechts; von der Umschrift ist lediglich der Name Traianus noch erkennbar. Revers vollständig abgegriffen und ohne identifizierbares Motiv oder Legende. Die Münze ist stark zirkuliert, das Nominal lässt sich jedoch anhand von Durchmesser und Gewicht eindeutig als As bestimmen. Historischer Kontext: Trajan gilt als einer der bedeutendsten römischen Kaiser und führte das Reich zu seiner größten territorialen Ausdehnung. Asse waren alltägliche Umlaufmünzen, die intensiv genutzt wurden, weshalb stark abgegriffene Exemplare häufig sind. Solche Stücke belegen anschaulich die lange Umlaufdauer römischer Kleinbronzen im Wirtschaftsleben des Imperiums.
Mehr anzeigen
Sesterz, Bronze, Münzstätte Rom Beschreibung: Avers mit lorbeerbekränzter und drapierter Büste des Kaisers Trajan nach rechts; Legende IMP CAES NER TRAIANO OPTIMO AVG GER DAC P M TR P COS VI P P. Revers mit Fortuna Redux nach links sitzend auf einem niedrigen Stuhl, die Füße auf einem Schemel, hält in der rechten Hand ein auf dem Boden ruhendes Steuerruder und in der linken ein Füllhorn; Legende SENATVS POPVLVSQVE ROMANVS, im Feld S C, im Abschnitt FORT RED. Der Revers verweist auf die glückliche Rückkehr des Kaisers und das von ihm gelenkte Schicksal des Reiches. Historischer Kontext: Trajan wurde vom Senat als Optimus Princeps geehrt und führte das Römische Reich zu seiner größten territorialen Ausdehnung. Sesterzen dienten als repräsentative Großbronzen und trugen zentrale propagandistische Bildbotschaften. Die Darstellung der Fortuna Redux steht im Zusammenhang mit erfolgreichen Feldzügen und der sicheren Heimkehr des Kaisers unter göttlicher Gunst.
Mehr anzeigen
Æ As / Dupondius, Münzstätte Rom Beschreibung: Avers mit lorbeerbekränztem Kopf Trajans nach rechts; Legende IMP CAES NERVA TRAIAN AVG GERM P M. Revers mit Victoria nach links schwebend, mit ausgebreiteten Flügeln, hält eine Palme in der linken Hand und einen Schild mit der Inschrift SPQR in der rechten; Legende TR POT COS IIII P P, im Feld S C. Der Revers verherrlicht den militärischen Erfolg unter Autorität von Senat und Volk von Rom. Historischer Kontext: Trajan gilt als einer der bedeutendsten römischen Kaiser und erfolgreichen Feldherren. Unter seiner Herrschaft erreichte das Römische Reich seine größte territoriale Ausdehnung, insbesondere nach den siegreichen Dakischen Kriegen. Darstellungen der Victoria unterstreichen den propagandistischen Anspruch auf dauerhaften militärischen Erfolg und die enge Verbindung zwischen Kaiser, Heer und Senat.
Mehr anzeigen
Denar, Silber, Rom Beschreibung: Avers mit nach rechts gerichteter Büste des Kaisers Elagabal, mit Lorbeerkranz und kaiserlicher Titulatur. Revers mit dem Sonnengott Sol stehend, der die rechte Hand erhebt; Umschrift P M TR P IIII COS III P P. Die Darstellung betont die göttliche Autorität und religiöse Legitimation des Kaisers. Historischer Kontext: Elagabal erhob den aus Syrien stammenden Sonnengott Sol Elagabal zum zentralen Kult des römischen Staates und versuchte, dessen Verehrung über die traditionellen römischen Götter zu stellen. Münztypen mit Sol spiegeln diese religiöse Ausrichtung wider und dienten der propagandistischen Verbindung zwischen Kaiser und göttlicher Macht. Seine kurze und umstrittene Regierungszeit endete 222 n. Chr. mit seiner Ermordung und der damnatio memoriae.
Mehr anzeigen
Denar, Silber, Rom Beschreibung: Avers mit nach rechts gerichtetem, lorbeerbekränztem Kopf des Kaisers Septimius Severus; die Umschrift ist nur teilweise erhalten, lässt jedoch die Titulatur SEVERVS AVG PART MAX erkennen. Revers mit einer schwebenden Victoria nach links, die einen offenen Siegeskranz über einen Schild hält, welcher auf einer Basis steht; auch hier ist die Umschrift nicht vollständig lesbar, entspricht jedoch dem Typ P M TR P VIII COS II P P. Die Bildmotive sind insgesamt erkennbar, jedoch aufgrund von Abnutzung nicht in allen Details klar ausgeprägt. Historischer Kontext: Septimius Severus festigte seine Herrschaft durch militärische Erfolge, insbesondere gegen das Partherreich, was sich in der Titulatur PART MAX widerspiegelt. Münzbilder mit Victoria dienten der propagandistischen Hervorhebung dieser Siege und sollten den Anspruch auf dauerhafte militärische Überlegenheit unterstreichen. Solche Prägungen betonen die Rolle des Kaisers als siegreichen Feldherrn und Garanten der Stabilität des Reiches.
Mehr anzeigen
Denar, Silber, Rom Beschreibung: Avers mit lorbeerbekränztem Kopf des Kaisers Septimius Severus nach rechts; Legende SEVERVS PIVS AVG. Revers mit Fortuna Redux sitzend, hält ein Steuerruder und ein Füllhorn; Legende FORTVNA REDVX. Die Darstellung der Fortuna Redux steht für die glückliche Rückkehr und den sicheren Weg des Kaisers unter göttlichem Schutz. Historischer Kontext: Septimius Severus festigte seine Herrschaft nach einer Phase politischer Instabilität und begründete die severische Dynastie. Münztypen mit Fortuna Redux wurden häufig im Zusammenhang mit Reisen oder der sicheren Heimkehr des Kaisers geprägt und dienten der öffentlichen Darstellung göttlicher Gunst. Sie spiegeln das Bemühen wider, Stabilität und Kontinuität im Reich zu betonen.
Mehr anzeigen
Bronze-Follis (Nummus) des Constantin I. des Großen, geprägt in der Münzstätte Ticinum. Avers: Lorbeerbekränztes Brustbild Constantins I. nach rechts. Legende: IMP CONSTANTINVS P F AVG Revers: Sol Invictus, strahlenbekrönt, nackt bis auf einen über die linke Schulter gelegten Chlamys, nach links stehend, die rechte Hand erhoben, in der linken einen Globus haltend. Legende: SOLI INVICTO COMITI Im Abschnitt ST; im Feld links ein Kreuz, rechts ein Stern. Diese Prägung gilt als eine der frühesten Umlaufmünzen mit christlicher Symbolik und markiert einen Wendepunkt in der Religionspolitik Constantins.
Mehr anzeigen
Authentischer antiker Bronze-Follis des Constantin I. des Großen, geprägt in der Münzstätte Alexandria während der späten Regierungsjahre. Avers: Diademiertes, drapiertes und gepanzertes Brustbild Constantins I. nach rechts. Legende: CONSTANTINVS AVG (Variante). Revers: Zwei Legionäre einander gegenüberstehend, jeweils mit Speer und Schild; dazwischen ein Feldzeichen (Standarte). Legende: GLORIA EXERCITVS Münzzeichen der alexandrinischen Münzstätte im Abschnitt. Der Revers verherrlicht Ruhm, Zusammenhalt und Loyalität des römischen Heeres, das die Grundlage von Constantins Herrschaft bildete.
Mehr anzeigen
Barbarische Imitation eines Antoninianus des Tetricus I, entstanden in der Endphase des Gallischen Sonderreiches. Diese inoffiziellen Prägungen orientieren sich an regulären Antoninianen des Tetricus I, wurden jedoch außerhalb der staatlichen Münzstätten hergestellt. Avers: Stilisiert dargestelltes, strahlenbekränztes Brustbild nach rechts oder links (variantenabhängig). Umschrift meist stark verkürzt, fragmentarisch oder pseudo-legendär, angelehnt an offizielle Legenden wie IMP TETRICVS AVG. Revers: Stilisierte stehende Figur (Personifikation), oft nach links oder frontal, mit Attributen in beiden Händen. Legende in der Regel unleserlich oder aus Strichen bestehend, nach Vorbild offizieller Typen wie PAX, SPES, SALVS oder VICTORIA. Diese barbarischen Imitationen entstanden aufgrund akuten Kleingeldmangels und wurden im täglichen Zahlungsverkehr akzeptiert. Sie zeichnen sich durch vereinfachte Bildsprache, unregelmäßige Schrötlinge und geringe Metallqualität aus. Historischer Kontext In den letzten Jahren des Gallischen Sonderreiches brach die reguläre Münzversorgung weitgehend zusammen. Lokale Werkstätten reagierten darauf mit der Herstellung barbarischer Imitationen, die römische Münztypen nachahmten, jedoch keinen offiziellen Status hatten. Solche Stücke sind heute wichtige Zeugnisse der wirtschaftlichen und politischen Instabilität des späten 3. Jahrhunderts.
Mehr anzeigen
Billon-Antoninianus des Postumus, geprägt in der Münzstätte Treveri (Trier) während seiner Herrschaft im Gallischen Sonderreich. Avers: Strahlenbekränztes Brustbild nach rechts, Postumus hält eine Keule über der rechten Schulter; über der linken Schulter liegt ein Löwenfell, ein Riemen verläuft über die heroisch nackte Brust (Herkules-Typ). Legende: POSTVMVS AVG Revers: Pax nach links stehend, hält einen Zweig in der rechten und ein Zepter in der linken Hand. Legende: PAX AVG Der Avers stellt Postumus bewusst in herkulischer Tradition dar und unterstreicht Stärke und Legitimität, während der Revers Frieden und Stabilität propagiert. Charakteristische Prägung der Trierer Münzstätte.
Mehr anzeigen
Billon-Antoninianus des Tetricus I, geprägt in der Münzstätte Colonia Agrippinensium (Köln) während der Endphase des Gallischen Sonderreiches. Avers: Strahlenbekränztes, gepanzertes Brustbild nach rechts. Legende: IMP TETRICVS PF AVG Revers: Salus nach links stehend, hält in der rechten Hand eine Patera und in der linken ein Ruder; sie füttert eine aus einem Altar aufsteigende Schlange (Altar je nach Stempel vorhanden oder fehlend). Legende: SALVS AVGG Der Revers-Typ betont das Wohlergehen der Kaiser (Augusti) und ist ein häufiges propagandistisches Motiv in der politisch instabilen Spätphase des 3. Jahrhunderts. Historischer Kontext Tetricus I war der letzte Herrscher des Gallischen Sonderreiches. Seine Regierungszeit war von militärischem Druck und wirtschaftlicher Belastung geprägt und endete 274 n. Chr. mit seiner Kapitulation vor Kaiser Aurelian und der Wiedervereinigung des Reiches.
Mehr anzeigen
Antoninianus des römischen Kaisers Gallienus, geprägt in der Münzstätte Antiochia. Avers: Strahlenbekränzte, drapierte und gepanzerte Büste des Gallienus nach rechts. Legende: GALLIENVS AVG Revers: Virtus nach links stehend, mit Schild und Speer; Stern im linken oberen Feld. Legende: VIRTVS AVG Referenz: RIC V.1, 668 Diese Prägung betont die militärische Tapferkeit (virtus) des Kaisers in einer Zeit anhaltender innerer und äußerer Bedrohungen. Typische Emission der Münzstätte Antiochia mit charakteristischem Beizeichen im Feld.
Mehr anzeigen
Antiker römischer As (Bronze) des Kaisers Vespasian, geprägt in der Münzstätte Rom während seiner Regierungszeit. Avers: Kopf des Vespasian nach rechts, meist mit Lorbeerkranz. Umschrift mit kaiserlicher Titulatur (variantenabhängig), typisch für frühe flavische Prägungen. Revers: Personifikation der Pax stehend, nach links gewandt. Die Friedensgöttin hält in der Regel einen Ölzweig und ein Attribut des Friedens (z. B. Caduceus oder Zepter, je nach Variante). Legende: PAX Feld: SC (Senatus Consulto – Prägung mit Zustimmung des Senats) Der Revers-Typ symbolisiert den von Vespasian nach dem Bürgerkriegsjahr 69 n. Chr. wiederhergestellten inneren Frieden und die Stabilisierung des Reiches. Klassischer und historisch aussagekräftiger As der frühen Kaiserzeit. Historischer Kontext Vespasian begründete nach dem „Vierkaiserjahr“ 69 n. Chr. die flavische Dynastie und stellte Ordnung und finanzielle Stabilität im Römischen Reich wieder her. Seine Herrschaft war geprägt von pragmatischer Verwaltung und großangelegten Bauprojekten, darunter der Beginn des Kolosseums. Die Pax-Darstellungen auf seinen Münzen unterstreichen bewusst seinen Anspruch als Friedensbringer nach Jahren des Bürgerkriegs.
Mehr anzeigen
Lorbeerbekränzte, drapierte und gepanzerte Büste des Konstantin I. nach rechts. Legende: IMP CONSTANTINVS AVG Rückseite (Revers) Imperiale Darstellung mit symbolischen Attributen der Erneuerung und Stabilität des Reiches, typischer Revers der konstantinischen Zeit. Legende: je nach Emission unterschiedlich. Münzzeichen: Treveri (TR / PTR / STR im Abschnitt, je nach Prägeperiode). Historischer Hintergrund Konstantin I., genannt der Große, zählt zu den bedeutendsten Kaisern der römischen Geschichte. Er ging aus den Machtkämpfen der Tetrarchie als Alleinherrscher hervor und leitete tiefgreifende politische und religiöse Veränderungen ein. Mit dem Edikt von Mailand (313 n. Chr.) gewährte er dem Christentum Religionsfreiheit und legte mit der Gründung von Konstantinopel den Grundstein für das spätere Oströmische Reich.
Mehr anzeigen
Antiker römischer Billon-Follis des Constantius I. Chlorus, geprägt während seiner Zeit als Caesar unter der Tetrarchie. Die Münze stammt aus der afrikanischen Münzstätte Karthago und gehört zu den charakteristischen lokalen Emissionen der diokletianischen Reformzeit. Avers: Belorbeerter Kopf des Constantius I. Chlorus nach rechts. Umschrift: CONSTANTIVS NOB CAES Revers: Personifikation von Carthago stehend frontal, Kopf nach links gewandt. In der rechten Hand hält sie Ähren, in der linken einen Palmzweig mit Datteln, Symbole für Fruchtbarkeit, Wohlstand und die zentrale Rolle Afrikas in der Getreideversorgung des Römischen Reiches. Umschrift: SALVIS AVGG ET CAESS FEL KART („Zum Heil der Augusti und Caesares – glückliches Karthago“) Exergue: Γ (Offizin der Münzstätte Karthago) Dieser Revers-Typ hebt die Loyalität und Prosperität der Provinz Africa hervor und zählt zu den markanten afrikanischen Prägungen der Tetrarchiezeit. Attraktives und historisch aussagekräftiges Original der römischen Spätantike. Historischer Kontext Constantius I. Chlorus war einer der vier Herrscher der von Diokletian geschaffenen Tetrarchie und verwaltete als Caesar die westlichen Provinzen des Römischen Reiches. Er galt als erfolgreicher Militär und effizienter Verwalter, insbesondere in Gallien und Britannien. Große historische Bedeutung erlangte er als Vater Konstantins des Großen, der später Alleinherrscher wurde und die Geschichte des Reiches nachhaltig prägte.
Mehr anzeigen
Beschreibung: Avers mit lorbeerbekränztem Kopf des Kaisers Antoninus Pius nach rechts; Legende ANTONINVS AVG PIVS P P COS II. Revers mit stehender Personifikation, die ein Füllhorn (Cornucopia) trägt, Symbol für Wohlstand und Überfluss; datierende Reverslegende COS IIII. Die Münze gehört zu den zivil geprägten Emissionen des Antoninus Pius, welche wirtschaftliche Stabilität und Versorgungssicherheit betonen. Historischer Kontext: Antoninus Pius war einer der sogenannten Fünf Guten Kaiser und regierte in einer Phase außergewöhnlicher innerer Stabilität und Prosperität. Seine Herrschaft war geprägt von umsichtigem Verwaltungsstil, Rechtsreformen und dem Verzicht auf expansive Kriege. Die Münzprägung seiner Regierungszeit spiegelt diesen friedlichen und wohlgeordneten Charakter des Reiches deutlich wider.
Mehr anzeigen
Denar, Silber, Rom, 156/157 n. Chr. (TR POT XX · COS III) Beschreibung Avers: Lorbeerbekränzter Kopf des Kaisers Antoninus Pius nach rechts; Umschrift mit TR POT XX COS III. Revers: Ceres auf einem Thron sitzend, hält ihre typischen Attribute; zu ihren Füßen eine Schlange, Symbol der Erneuerung und Fruchtbarkeit. Die Darstellung betont Versorgungssicherheit, agrarischen Wohlstand und die zyklische Ordnung der Natur. Antoninus Pius regierte während einer der stabilsten und friedlichsten Phasen der römischen Kaiserzeit. Seine Münzprägung legt den Fokus auf zivile Tugenden wie Ordnung, Wohlstand und zuverlässige Getreideversorgung statt auf militärische Propaganda. Die Verbindung von Ceres und Schlange unterstreicht Fruchtbarkeit, Kontinuität und die sichere Versorgung des Reiches.
Mehr anzeigen
Denar, Silber, Rom, 112 n. Chr. Referenzen: RIC II Trajan 287 · BMCRE 440 · Cohen 451 Beschreibung: Avers mit lorbeerbekränzter Büste des Kaisers Trajan nach rechts, mit Mantelfalte über der vorderen Schulter und hinter dem Nacken; Legende IMP TRAIANO AVG GER DAC P M TR P COS VI P P. Revers mit Victoria nach rechts stehend, den linken Fuß auf einen Helm gesetzt, während sie mit einem Griffel auf einen Schild schreibt, der an eine Palme gelehnt ist; Legende SPQR OPTIMO PRINCIPI. Die Inschrift DA / CI / CA auf dem Schild verweist eindeutig auf die dakischen Siege Trajans. Historischer Kontext: Der Revers gehört zu den eindrucksvollsten Siegesdarstellungen der trajanischen Münzprägung und feiert den erfolgreichen Abschluss der Dakischen Kriege. Die Legende OPTIMO PRINCIPI („dem besten Herrscher“) unterstreicht Trajans außergewöhnliches Ansehen beim Senat und im römischen Volk. Der Typ ist innerhalb dieser Emission selten belegt und spiegelt die propagandistische Bedeutung der dakischen Erfolge für Trajans Herrschaft wider.
Mehr anzeigen
Denar, Silber, Rom, 134–138 n. Chr. Beschreibung: Avers mit lorbeerbekränztem Kopf des Kaisers Hadrian nach rechts; Legende HADRIANVS AVG COS III P P. Revers mit der römischen Glücksgöttin Fortuna nach links stehend, hält in der rechten Hand eine Schale (Patera) und in der linken ein Füllhorn (Cornucopia); Legende FORTVNA AVG. Der Revers verweist auf Glück, Wohlstand und göttliche Gunst für Kaiser und Reich. Historischer Kontext: Hadrian verfolgte eine Politik der Konsolidierung und inneren Stabilisierung des Römischen Reiches, anstatt weiterer territorialer Expansion. Die Darstellung der Fortuna spiegelt das Bestreben wider, göttliche Unterstützung und günstige Zukunftsaussichten für seine Herrschaft zu betonen. Seine Regierungszeit gilt als eine Phase relativen Friedens und kultureller Blüte im Prinzipat.
Mehr anzeigen
Avers mit strahlenbekränzter und drapierter Büste des Valerian I. nach rechts; Legende IMP C P LIC VALERIANVS AVG. Revers mit Mars nach rechts stehend, hält einen Speer in der rechten Hand, die linke Hand auf einen Schild gestützt; Legende VICTORIAE AVGG. Der Revers betont militärischen Sieg und die Eintracht der beiden Augusti Valerian I. und seines Sohnes Gallienus. Historischer Kontext: Valerian I. regierte während der schweren Krise des 3. Jahrhunderts, geprägt von äußeren Bedrohungen und innerer Instabilität. Durch militärische Bildmotive sollte Stärke und Siegeszuversicht vermittelt werden. Seine Herrschaft endete 260 n. Chr. mit der Gefangennahme durch den sassanidischen König Shapur I., ein einzigartiger Vorgang in der römischen Geschichte.
Mehr anzeigen